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Die Cöllnische Heide ist ein Waldgebiet zwischen den Ortsteilen vom Adlershof (S, SW), Spindlersfeld (O), Oberspree (N) und Niederschöneweide (NW).

Geschichte

Ursprünglich wurden alle Waldgebiete südlich von Alt-Treptow als Köllnische Heide bezeichnet. Spätestens mit dem Bau der Görlitzer Bahn enstanden entlang der Strecke neue Orte, für die die Waldgebiete gerodet wurden.

Oberhalb von Schönweide macht die Spree einen Bogen nach Osten um an der Dahmespree wieder nach Süden zu schwenken - hier verblieb etwas Raum zwischen Görlitzer Bahn und Spree, der deutlich langsamer besiedelt wurde. Daher verblieb hier ein Stück Wald der Köllnischen Heide, dass später als Erholungsgebiet gewidmet wurde.

Mehr Geschichte lässt sich zu diesem Wald kaum erzählen, weil er weder irgendwann angelegt wurden, noch mit Parkelementen überarbeitet, noch von Transportwegen durchschnitten wird, noch Denkmäler enthält oder wichtig für geschichtliche Ereignisse war.

Nutzung

Die Köllnische Heide ist ein schlichter Wald, erschlossen mit rechwinklig angelegten unbefestigten Forstwegen, mit wenigen ursprünglich wirkenden Lichtungen und Hügeln.

Am Ortsrand Adlershof liegt ein Sportplatz und ein Friedhof, deren Areale in den Wald hineinragen.

Der Wald ist Naherholungsgebiet insbesondere für das südlichere Adlershof. Am Rande wurde dort mal ein Bunker errichtet, der heute zugeschüttet ist, und die höchste Erhebung im Waldstück abgibt.

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