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Die Magnusstraße in Berlin-Weißensee ist eine historische Bezeichnung aus der Zeit von vor 1874 bis 1878 für einen Teil der Charlottenburger Straße.

Namensherkunft[]

Sie wurde nach Victor Karl Magnus (1828–1872), Bankier des Bankhaus Magnus benannt. Die Straße liegt im Gründerviertel – ein Gebiet in Berlin-Weißensee, dessen Straßen und Plätze nach Personen benannt sind, die sich um die Entwicklung und den Ausbau von Weißensee während der Gründerzeit verdient gemacht haben.

Victor Karl Magnus, Direktor des Bankhauses Magnus und Mitbegründer der Deutschen Bank, war ein enger Geschäftsfreund von Gustav Adolf Schön und Johann Eduard Langhans, mit denen er gemeinsam in verschiedenen Aufsichtsräten saß. Er unterstützte Gustav Adolf Schön bei dessen Bodenspekulationen mit dem Rittergut Weißensee.

Straßenverlauf[]

Die Magnusstraße war derjenige parallel zur Pistoriusstraße verlaufende Teil der Charlottenburger Straße, welcher durch die Heinersdorfer Straße und die Gustav-Adolf-Straße begrenzt wird. Seit 1878 ist sie in die Charlottenburger Straße einbezogen.


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