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Der Hermannplatz ist ein Platz im Berliner Bezirk Neukölln.

Lage[]

Der Platz liegt im Norden Neuköllns, wobei die Hausnummern Hermannplatz 1-5 zu Friedrichshain-Kreuzberg gehören. Da er am Südostzipfel Kreuzbergs liegt, wird der Platz auch Tor nach Neukölln genannt.

Straßen am Hermannplatz[]

  • Urbanstraße
  • Kottbusser Damm
  • Sonnenallee
  • Hasenheide
  • Hermannstraße
  • Karl-Marx-Straße

Namensgebung[]

Zunächst hieß der Hermannplatz Platz am Rollkrug, benannt nach einem Wirtshaus (s.u.).

Der Platz ist nach Hermann dem Cherusker benannt, ebenso wie die Hermannstraße, allerdings wurde oft vermutet, dass der Platz auch nach Hermann Boddin, dem Rixdorfer Gemeindevorsteher benannt sein könnte.


Geschichte[]

Der Hermannplatz im Gegensatz zu anderen Plätzen wie dem Alexanderplatz oder dem Potsdamer Platz nicht das Zentrum eines Siedlungsgebietes. Eher wurden aus zwei Kreuzungen ein Platz. Der Platz war damals ein Teil des Weges von Rixdorf nach Mittenwalde.

Um 1543 entstand an dem Weg ein Wirtshaus Rollkrug. Nach diesem wurde der Platz zunächst schlicht Platz am Rollkrug benannt, 1885 dann in Hermannplatz umbenannt.

Um 1920 wurden einige Mietshäuser am Hermannplatz abgerissen, um dem heutigen Karstadt am Hermannplatz Platz zu machen. Außerdem wurde die U-Bahnlinie 8 gebaut, die unter dem Platz hält. 1929 wurde der Hermannplatz großflächig verbreitert, um für die Straßenbahn eine bessere Lage zu bieten.

Nach der Stilllegung der West-Berliner Straßenbahn 1964 wurde der Platz 1980 erneut umgestaltet, die Straßenbahngleise wurden entfernt und der Hermannplatz neu eingeweiht.

Literatur[]

  • Lothar Uebel; Karstadt Warenhaus AG (Hrsg.): Karstadt am Hermannplatz. Ein gutes Stück Berlin. 2000.

Weblinks[]


siehe auch[]

[DE] Wikipedia: Hermannplatz – Wikipedia Artikel zu diesem Thema

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